Fasten: Gesund, wenn man es richtig macht

Die fünfte Jahreszeit neigt sich dem Ende. Aschermittwoch ist aber nicht nur das Ende der Faschingszeit, es beginnt auch gleichzeitig die Fastenzeit. Wer die guten Vorsätze fürs neue Jahr bereits wieder über Bord geworfen hat, bekommt eine zweite Chance. Allerdings gibt es auch beim Fasten ein paar Regeln, die beachtet werden müssen. Sonst wird der Verzicht zur Tortur und dient nicht einer besseren Gesundheit.

Heilfasten reinigt und stärkt

Eine ungesunde, unausgewogene, unregelmäßige oder viel zu süße Ernährung ist nicht nur Ursache für Übergewicht. Auch schwerwiegende Krankheiten können damit einhergehen und fast jeder Verbraucher findet sich in zumindest einer dieser Kategorien wieder. Das Heilfasten kann nicht nur den Körper reinigen, es ist auch der Anfang für eine gesunde und ausgeglichene Ernährung.

Beim Heilfasten wird die Ernährung grundlegend umgestellt. Genussmittel – wie Kaffee, Schokolade, Zigaretten und Alkohol – sollten komplett weggelassen werden, die Aufnahme fester Nahrung wird für einen gewissen Zeitraum eingestellt und lediglich Wasser, Tee, Gemüsebrühe und Säfte zugeführt. Dadurch wird dem Körper die Möglichkeit gegeben, „Altlasten“ und Giftstoffe auszusortieren und auszuscheiden – man entschlackt. Unterstützt werden kann dieser Prozess mit Pflegeölen, welche die Ausscheidung über die Haut anregen sollen und Leberwickel, die unser wichtigstes Entgiftungsorgan beruhigen und stimulieren.

Heilfasten dient aber nicht nur der Selbstreinigung des Körpers, auch wird dadurch das Immunsystem gestärkt, die Selbstheilungskräfte werden gefördert und sogar Krankheiten vorgebeugt – z. B. Diabetes Typ II (eine der verbreiteten Stoffwechselerkrankungen). Auch für das Loswerden überschüssiger Kilos ist das Fasten geeignet, denn pro Tag fällt bis zu einem halben Kilo.

Kein Erfolg auf Dauer

Wer allerdings glaubt, nach der Fastenzeit wieder in die Vollen gehen zu können, irrt. Denn bei einem Rückfall in alte Essgewohnheiten tritt schnell der bekannte Jo-Jo-Effekt ein. Nur wer etwas aus dem Fasten „lernt“, kann langfristig davon profitieren. Eine Fastenperiode sollte jedoch nicht länger als eine Woche aufrechterhalten werden. Anschließend geht es mit verändertem Speiseplan und eine gesündere Ernährung weiter.

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